Einweg vs. wiederverwendbar: unterschiedliche Anwendungen in unterschiedlichen Kontexten

Becher, Teller, Messer, Gabeln, Löffel, Servietten, Beutel, Schalen und andere Lebensmittelbehälter können aus verschiedenen Materialien und mit unterschiedlichen Produktionsverfahren hergestellt werden. Einwegverpackungen und ihre wiederverwendbaren Alternativen haben vollkommen unterschiedliche Funktionen. Für beide gibt es einen eigenen Anwendungsbereich.

Der Einweg-(Papp)-Becher wurde erfunden von Doktor Samuel J. Crumbine zum Schutz der öffentlichen Gesundheit. Lebensmittelhygiene, Verbrauchersicherheit und die öffentliche Gesundheit sind auch heute noch die wichtigsten Gründe für seine Verwendung. Heute essen und trinken viele Verbraucher unterwegs oder bei Veranstaltungen, bei denen viele Menschen für eine kurze Zeit zusammenkommen, wie Messen, Festivals und andere Ereignisse, bei denen keine feste Infrastruktur verfügbar ist. Einwegverpackungen machen es möglich, dass sie dies unter sicheren und hygienischen Bedingungen tun können. Das bedeutet allerdings nicht, dass Einwegprodukte nicht gesammelt und recycelt werden sollten.

In dauerhaften und geschlossenen Umgebungen – zu Hause, in herkömmlichen Restaurants, Betriebskantinen und dergleichen – machen wiederverwendbare Formen von Service-Verpackungen mehr Sinn. Das ist insbesondere der Fall, wenn diese Umgebungen über die notwendige Infrastruktur für den langfristigen Erhalt der Service-Verpackungen im weitesten Sinne des Wortes verfügen. Es gibt sicherlich Raum für mehr und intelligentere Wiederverwendungskonzepte für Getränkebehälter. Ein Vergleich von Einwegverpackungen mit wiederverwendbaren Alternativen erscheint aber nicht angebracht.

EINWEGVERPACKUNGEN = HYGIENISCH, SICHER & PRAKTISCH FÜR UNTERWEGS
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