Costa Coffee übernimmt die Verantwortung für das Recyceln von Kaffeebechern

Die in Grossbritanien basierte Kaffee-Kette Costa Coffee hat sich verplichtet zum Jahr 2020 alle Kaffeebecher die sie auf den Markt bringen zu recyceln – ungefähr 500 Millionen Becher jährlich. Ein Teil davon werden Costa’s eigene Becher sein, aber um das gewünschte Recyclingvolumen zu erreichen wird dieses Project auch Becher von Anderen einschliessen. England hat die Kapazität alle gebrauchten Pappbecher zu recyceln, nur Abfallverwertungsunternehmen beteuern dass es wirtschaftlich keinen Sinn macht gebrauchte Pappbecher zu spezialen Recyling-Anlagen zu bringen.

Um diese Hinderniss zu umgehen, hat Costa Coffee beschlossen den Abfallverwertungsunternehmen einen Zuschuss von £70 pro Tonne gebrauchter Pappbechern zu zahlen. In anderen Worten, Costa übernimmt die Herstellerverantwortung für seine Verpackungen auf dem britischen Markt. In Grossbritanien tragen „Hersteller“ der Versorgungskette zu dem System der so genannten Package Recovery Notes bei, welches die Kosten der Sammlung und des Recyceln von gebrauchten Verpackungsmaterialien tragen soll. Die Aktion von Costa bezeugt, dass das gegenwärtige Set-Up noch nicht zufriedenstellende Finanzierung oder Fokus hat um sicher zugehen, dass gebrauchte Nahrung und Getränk-Dienstverpackungen zweckentsprechend gesammelt, sortiert und recycelt werden.

Diese Initiative demonstriert die Wiederverwertbarkeit von gebrauchten Pappbechern. Es zeigt zudem, dass Hersteller in Grossbritanien auf mehr und besseres Recyceln drängen. In anderen Teilen Europas tragen Hersteller und Benutzer von Nahrung und Getränke-Dienstverpackungen bereits erhebliche Summen zu bestehenden Herstellerverantwortungssystemen für Verpackungen bei. Im Allgemeinen sind diese Beiträge nicht benutzt für Sammlungen und Recyceln von gebrauchten Dienstverpackungen, allesamt recyclebar. Auch das kann und wird sich sicherlich verändern.

MEHR GETRENNTE SAMMLUNG = MEHR RECYCLING = MEHR RESSOURCENEFFIZIENZ
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