Aufpassen mit einfachen Lösungen zu komplexen Herausfoderungen

Die dänische Umweltschutzbehörde (Teil des Ministeriums für Umwelt und Nahrung) hat vor Kurzem eine Lebenszyklusanalyse veröffentlicht (LCA), welche den Gebrauch von verschiedenen Tragetaschen in Dänemark vergleicht, um zu ermitteln weche der Taschen den niederigsten Umweltfussabdruck aufzeigt und wie diese Taschen benutzt werden sollten für minimale Umweltbelastung. Das Ergebniss mag Viele überraschen.

Wenn man von der Auswirkung auf die Umwelt spricht, ist die beste Materialverwendung nicht so „schwarz-weiss“ wie manche es gerne wünschten. Der Befund für Polyethylen mit niederiger Dichte (LDPE), eine Art von Plastik allgemein für die Herstellung von Plastiktragetaschen benutzt, zeigte den besten Umweltfussabdruck in Bezug zu mehreren Umweltindikatoren. Ungebleichtes Papier und Biopolymers zeigten die besten Resultate im Bereich von Treibhausgasemissionen. Die Untersuchung erwähnt das organische Baumwolltaschen bis zu 20,000 Mal benutzt werden müssen bis sie, im Vergleich zu LDPE-Taschen, geringere Umweltauswirkungen erreichen.

Treffen die Schlussfolgerungen dieser Untersuchung auf alle Serviceverpackungen für Lebensmittel und Getränke zu? Nein, nicht auf alle. Was sie uns aber zeigen ist dass der Umgang mit unseren Verpackungen einen grossen Einfluss auf die Umwelt hat.

Wir sollten keine vereinfachende Sichtweise zu komplexen, politischen Herausforderungen haben. Es ist nicht angemessen einen Plastik- oder Pappbecher mit einer Plastiktragetasche zu vergleichen. Mehr Bemühungn sind in jeder Beziehung angebracht, bevor weitreichende Entscheidungen getroffen werden, um die potenzielen Auswirkungen auf die Umwelt durch die Benutzung von Verpackungen zuverstehen. Unterdessen gibt es keinerlei Ausreden, um den Gebrauch von Rohmaterialien zu vermindern, das Eisammeln und das Recyling nicht zu erhöhen.

MEHR GETRENNTE SAMMLUNG = MEHR RECYCLING = MEHR RESSOURCENEFFIZIENZ
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